Die größte Entdeckung

Dass es kein ewiges Leben im Himmel gibt, ist wahrscheinlich die größte und wichtigste Entdeckung der Menschheit. Die sekularen Humanisten beanspruchen diese Entdeckung oft exklusiv für sich. Dabei wurde solches bereits vor 2500 Jahren vom Erhabenen Samma-Sam-Buddha gelehrt. Das ist nichts wirklich neues!

Ehre sei dem Erhabenen, dem Vollendeten, dem vollständig Erwachten!
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Humor

Die Phantasie tröstet die Menschen über das hinweg, was sie nicht sein können, und der Humor über das, was sie tatsächlich sind.

(Albert Camus)

camus

GLR wieder auf Youtube

♦️♦️♦️ BREAKING NEWS ♦️♦️♦️
GLR Wertperspektive ist wieder auf Youtube aktiv, nachdem er diese Plattform für längere Zeit gemieden hat. Zu Recht, wie ich finde… Ich habe ja inzwischen meinen Frieden mit ihm geschlossen, und höre mir einige seiner neuen Sachen wieder an. Sogar Lifestreams macht er wieder (bei denen ich allerdings nicht mitmache). Tatsächlich ist sogar die Kommentarfunktion offen. Leider werden jedoch meine Beiträge dort ge-shadow-banned, obwohl sie sorgfältig durchdacht und qualifiziert sind. (Naja, um ganz ehrlich zu sein, hatten sie doch einen gewissen Hang zum Trollkommentar 😇😁🤭).

Das Problem auf Youtube ist ja nicht einmal in erster Linie, dass Kommentare zensiert werden. Sondern vor allem, dass man nicht einmal weiß, ob man von den Youtube-Bots, oder vom Kanalbetreiber zensiert wird. (Ich will’s mal offen sagen: Ohne die staatsfinanzierten Zensurbots freisprechen zu wollen, tippe ich in meinem Fall auf Meister Reschke selber.) Genau genommen kann ich ja noch nicht einmal wissen, ob nur meine Kommentare gelöscht werden, oder ob mein gesamter Kanalname geblockt ist, und meine Kommentare schon von vornherein im NIBBANA enden…

Beispiel für einen meiner Kommentare beim GLR, die gelöscht wurden:

GLR Wertperspektive hat schon recht. ABER: Dass es kein ewiges Leben im Himmel gibt, hat bereits der Erhabene Buddha gelehrt. Schon vor dem BUCH DES LICHTS. Das ist nicht wirklich neues!
Komisch! Warum löscht man sowas? Wäre schon mal interessant zu wissen.

Unendlichkeit vs. Ewigkeit

Leute, die Piraha-Indianer haben völlig recht. Vergesst ewiges Leben, ewige Verdammnis, und all diesen reaktionären Schwachsinn. Überhaupt ist das ganze religiös aufgeladene Konzept der Ewigkeit für die Tonne, und hat nicht das Geringste zu tun mit einem wohldefinierten Begriff der Unendlichkeit, wie er erst im 17. Jahrhundert von aufgeklärten Wissenschaftlern wie Gottfried Wilhelm Leibnitz und Isaac Newton in das westliche Denken eingeführt wurde.

Kein Schwein weiß, was mit „Ewigkeit“ eigentlich gemeint sein soll: Eine unendlich lange Zeitspanne, eine lange Zeit, Zeitlosigkeit, eine unbestimmte Zeit? Oder alle möglichen Kombinationen davon? Kann sich jeder nach Belieben raussuchen. Ich glaube inzwischen eher, viele, die mit diesem Wort hantieren, wollen entweder beruhigende, oder angseinflößende Gefühle hervorrufen, je nach Bedarf.

Merke:

  • Unendlichkeit ist ein mathematisch wohldefinierter Begriff.
  • Ewigkeit ist eine Wahnvorstellung.

Im diesem Zusammenhang kann ich übrigens sehr das Buch „Leibnitz, Newton und die Erfindung der Zeit“ von Thomas de Padova empfehlen!

 

Flacherdler

Namaste zusammen! 🙏💜🕉

flat_earth

Denkt doch mal nach, Leute: Das Universum wäre doch stinklangweilig, wenn es nur eine flache Erdplatte gäbe, umgeben von einer Kuppel, an der ein paar Lichter befestigt sind. Beschäftigt euch lieber mit dieser wundervollen Lehre vom unendlich belebten Universum, wie gelehrt von Giordano Bruno, dem Erhabenen Buddha, und dem 🕯BUCH DES LICHTS🕯.

Passend zum Thema:

Neueste Forschungsergebnisse der britischen Flat Earth Society ergeben: Die Oberfläche der flachen Erde könnte die topologische Struktur einer KLEINSCHEN FLASCHE besitzen.

https://www.theflatearthsociety.org/forum/index.php?topic=72364.0

 

Ultimative Verschwörungstheorie

Viele christiliche Fundamentalisten sind heute stark verschwörungstheoretisch angehaucht. Es gibt allerdings auch einige Hardcore-Fundamentalisten, die Verschwörungstheorien sehr skeptisch gegenüber stehen. Den letzteren sei gesagt: Tut mir leid, Leute, aber das gesamte Christentum ist eine einzige Verschwörungstheorie. Die Vorstellung, dass es einen Teufel gibt, der für alles Böse dieser Welt verantwortlich ist, und der seine eigene Existenz vor der Welt geheim hält, ist ja wohl die ultimativste Verschwörungstheorie aller Zeiten. Beim Islam ist es vermutlich ähnlich. Nur beim Judentum bin ich mir da nicht so ganz sicher, denn im Alten Testamt hat der Satan eine deutlich andere Funktion, als im Neuen. Im Buch Hiob z.B. spielt er eher weniger die Rolle des Widersachers Gottes, sondern vielmehr die seines Anwalts.

Wahrheit?

Natürlich gibt es nur eine Wahrheit. Dieses posmoderne Denken, dass jeder seine eigene Wahrheit hat, ist Blödsinn. Aber die Wahrheit hat es auch so an sich, schmerzhaft zu sein. Fast immer. Oft wollen wir die Wahrheit nicht hören. Wir sind gut darin, den Splitter im Auge der anderen zu finden, aber den Balken im eigenen Auge wollen wir nicht wahrhaben. Wir sind alle so. Aber darum soll es mir hier nicht gehen, da haben schon andere drüber gesprochen, die das besser können, als ich.

Nein, mir geht es hier vielmehr darum, dass „Wahrheit“ leider auch häufig missbraucht wird. Mir fallen immer wieder Wahrheitssager oder solche, die sich dafür halten, auf, die das tun. Sei sagen sehr klar und direkt heraus, was sie in anderen an Fehlern sehen, und meinen dann, es sei richtig das auch klar auszusprechen, da es ja die Wahrheit sei. Und wenn sich die „Opfer“ dann verletzt fühlen oder, noch schlimmer, sich dagegen zur Wehr setzen, heißt es dann von Seiten dieser Wahrheitssager, dass die sich zur Wehr setzenden eben die Wahrheit nicht vertragen könnten. Das ist im besten Falle Demütigung, im schlimmsten Falle emotionale Erpressung. „Wahrheit“ ist noch lange kein Freibrief, andere zu verletzen, bloß zu stellen, oder gar zu beleidigen. Auch ich selber muss immer wieder darauf achten, so etwas nicht zu tun, wahrscheinlich habe ich mich auch schon öfters so verhalten. Und selbst wenn es die Wahrheit ist, heißt es deshalb noch nicht, dass deshalb alles ausgesprochen werden muss, wenn es andere verletzt. Eine nicht ausgesprochene Wahrheit ist nämlich noch lange keine Lüge.

Was mir ebenfalls bei manchen dieser Leute auffällt, ist der geradezu inflationäre Gebrauch der Begriffs „Wahrheit“. Das führt dann letzlich dazu, dass dieses Wort irgendwann völlig inhaltsleer und bedeutungslos wird. Für mich muss Wahrheit etwas mit Realität zu tun haben. Und am realsten ist immer das, was genau jetzt geschieht: Das, was ich gerade sehe, wahrnehme, tue. Die Wünsche und Nöte, die ich gerade jetzt habe. Wie ich mich gerade fühle. Die Menschen, mit denen ich gerade jetzt zu tun habe. Das ist real. Und nicht irgendwelche abstrakten, religiösen Konzepte von Erlösung, Himmel, Hölle, usw.

 

Klöster in West und Ost

Ich verlinke hier einmal einen gleichnamigen Aufsatz, den ich für lesenswert halte. Hoffentlich stellt der Autor das nicht gleich wieder auf privat, wie er das so gerne macht:

https://www.selbsterkenntnis-wiki.de/doku.php?id=kloester_in_west_und_ost_-_schulen_des_bewusstseins

Über den Gerd-Lothar Reschke habe ich mich in den letzten Jahren ja schon ziemlich oft geärgert, wahrscheinlich auch zu Recht. In letzter Zeit scheint er sich wieder hauptsächlich auf die Themen zu konzentrieren, mit denen er sich vor seiner Hinwendung zu politischen und wirtschaftlichen Themen — so seit ungefähr 2010 — beschäftigt hat. Das gefällt mir rgendwie besser, vor allem, weil ich mich ebenfalls von dem ganzen Politikmüll immer mehr abwende. Es erzeugt bei mir immer mehr Ekelgefühl, und die kommende EU-Wahl wird auch die erste sein, an der ich nicht teilnehmen werde.

Sollte ich ein schlechtes Gewissen haben, weil ich im vergangenen Jahr gelegentlich (unerwünschte) kritische und teilweise sarkastische Kommentare unter GLR-Videos geschrieben habe? Ich glaube nicht, denn das hätte er auch gar nicht verdient. Obwohl es wohl unnötig war. Aber das hier ist mein Blog, und hier kann ich schreiben!

Ich weiß auch nicht, was mit mir passiert ist, dass ich den GLR auf einmal besser verstehen kann — auch wenn das wohl für immer einseitig bleiben wird, egal. Vielleicht liegt es daran, weil er einer der wenigen ist, der über viele Jahre konstant geblieben ist, und sich weiter entwickelt hat, auch wenn es über kurze Zeiträume gesehen gar nicht so aussah. Bei vielen anderen Leuten, die ich in den letzten Jahren im Netz (in Blogs, auf Youtube…) verfolgt habe, kann ich nur Stagnation, Zurückentwicklung, oder ein Steckenbleiben in Sackgassen erkennen.

Naturrecht

Der Grundsatz „Was du nicht willst was man die tu, das für auch keinem anderen zu“, verbunden mit dem Gesetz von Saat und Ernte (= „Karmagesetz“) als „Durchsetzungsinstanz“, reicht völlig aus, um eine Ethik zu begründen, die die Welt zum Paradies machen könnte. Damit wird die Vorstellung von einem strafenden Schöpfergott komplett überflüssig.

So schrieb ich kürzlich unter einem Video des Zentrums für klares Denken.

Der skeptische Leser wird jetzt möglicherweise einwenden, warum die Welt dann nicht schon seit langem ein Paradies geworden ist? Hier könnte man, unter anderem, die folgenden vier Gründe anführen:

  1. Weil die Existenz eines Gesetzes von Saat und Ernte von materialistischen Atheisten bestritten wird, da sie die Vorstellung ablehnen, dass es neben physikalischen Gesetzmäßigkeiten auch noch geistige Gesetze geben könnte,
  2. weil die Existenz eines Gesetzes von Saat und Ernte von fundamentalistischen Theisten abgelehnt wird, da sie befürchten, dass ein solches die Vorstellung von einem außerkosmischen Schöpfergott unnötig machen wüde (was ja tatsächlich auch stimmt),
  3. weil es jede Menge falsch verstandene Vorstellungen von Karma und Wiedergeburt gibt, unter anderem im hinduistischen und buddhistischen Kulturkreis, aber auch in der westlichen Esoterik und im Okkultismus. Als Beispiel sei hier die Rechtfertigung des Kastensystems in Indien mit der Karmalehre genannt (was der Erhabene Buddha allerdings korrigierte).
  4. Selbst wenn man diese Gesetze richtig versteht — sofern dies überhaupt möglich ist — erfordert es wahrscheinlich immer noch sehr viel Disziplin und Training, um sie im eigenen Leben umzusetzen und zu verwirklichen .

Natürlich ist mir bewusst, dass das alles noch lange kein Beweis ist, dass ein Gesetz von Saat und Ernte existiert. Vielmehr geht es mir hier darum, dass das Argument, dass die Welt seit Jahrtausenden nicht besser geworden ist, und kein Ende des Elends abzusehen ist, eben auch kein Beweis für das Gegenteil ist.

Bekehrung

Hans-Joachim Heyer schrieb auf Facebook, dass er seinen Freunden und Verwandten, bei denen er Ängste und Depressionen vermutet, empfiehlt, sich zu Jesus Christus und der Bibel zu bekehren. Nur dadurch würden alle psychischen Probleme verschwinden, viel effektiver als in einer herkömmlichen Psychotherapie. Dass das jedoch im Allgemeinen nicht stimmt, sondern dass dies unter Umständen sogar noch zu einer zusätzlichen Traumatisierung führen kann, ist auf dieser Webseite dokumentiert:

https://www.matth2323.de/notfall-berichte/

Man lese die dort gesammelten Erfahrungsberichte. Da sowohl die Autoren der Erfahrungsberichte, als auch die Betreiber der Webseite bibeltreue Christen sind, kann man davon ausgehen, dass es sich hierbei nicht um atheistische oder antichristliche Propaganda handelt.

Ich räume jedoch ein, dass es nicht bei jedem Menschen so sein muss, wie in den Berichten geschildert.

 

Jakob und Esau – die Versöhnungsszene

War die biblische „Versöhnungsszene“ zwischen Jacob und Esau eine echte Versöhnung? Aus einer Diskussion mit der Stechfliege unter seinem derzeit neuesten Video:

Stechfliege:

Hab mir eben dein Blog angeschaut und du hast da ein äußerst interessantes Thema, nämlich den Esausegen. ich beschäftige mich immer wieder damit, kam aber bisher noch zu keinem endgültigen Schluss, wie genau das nun zu verstehen sei. Es wird aber wohl auch was mit einem Äonenwechsel zu tun haben, was ich im nächsten Video thematisieren werde, allerdings ohne Esau und Jakob.

Bei Jakob und Esau erkennt man aber auch den Unterschied zwischen Ehrlichkeit und Unehrlichkeit, einem moralischem Handeln und unmoralischem Handeln. Ich denke das das Joch, die Auseinandersetzung der Dualität ist und man dann das Joch abwirft, wenn man die „unversöhnliche“ Pole sinnvoll miteinander verbindet

Die Israelis (Jakob) feiern bis heute das Purim-Fest und zeigen ihre Unversöhnlichkeit mit Amalek bzw Edom (Esau). Würde das Esau auch machen? Laut der Bibel, war er versöhnlich seinem Bruder gegenüber und freute sich, als er ihn endlich umarmen konnte (zuvor hatte Jakob sich hinter seinen 4 Frauen versteckt). Doch am Ende, so die äthiopische Bibel, wurde Esau von seinen Söhnen angestachelt, die damalige Schmach zu rächen und sie kämpften dann gegen Jakob und seinen Söhnen, der Sohn Juda riet seinem Vater, seinen Bruder zu erschießen und Esau brach tödlich getroffen von Jakobs Pfeil zusammen. Ich hoffe ich habe es richtig wiedergegeben, bin seit einem Jahr nicht mehr an dem Thema dran.

Lano:

Danke für dein Interesse! Das Thema Esausegen habe ich vorerst mal auf Eis gelegt, weil ich mir wie du auch nicht mehr völlig im Klaren bin, ob das wirklich weiter bringt. Matthias Köpke hat auf seinem Kanal „esausegen“ und seiner dort verlinkten Schriftensammlung einen beeindruckenden Fundus dazu zusammen getragen. Er bezieht sich dabei v.a. auf die Schriften von Erich und Mathilde Ludendorff. Die Ludendorff-Schriften habe ich mir auch ein bisschen angesehen. Ist durchaus interessant, aber ich bin dann doch zu dem Schluss gekommen, dass das nicht meine Welt ist. Was mich bei M. Ludendorff vor allem stört, ist, dass sie sich einerseits über Pseudowissenschaften mockierte („Induziertes Irresein durch Okkultlehren“), andererseits aber selbst pseudowissenschaftliche Verschwörungs- und Rassentheorien vertrat.

Ja, diese biblische „Versöhnungsszene“ zwischen Jacob und Esau ist interessant. Ich habe das aber eher so verstanden, dass es gar keine echte Versöhnung war, sondern einen weiterhin bestehenden, ungelösten Konflikt symbolisiert. Jacob wird in der Bibel ja als der begabtere, spirituellere, und fleißigere dargestellt, allerdings mit einem Hang zur Feigheit und Unehrlichkeit. Esau dagegen ist der triebgesteuerte, aber ehrliche und gutmütige Trottel. Jacob leidet unter einem schlechten Gewissen wegen seines Betrugs, aber er weiß auch, dass der Segen, den Esau von Isaak bekommen hat, nur dann in Kraft tritt, wenn Esau ihn persönlich für sich einfordert. So verstehe ich auch die Versöhnungsszene: Jacob wünscht sich insgeheim, dass Esau sein Erbe einfordert, um von seinem schlechten Gewissen befreit zu werden, deshalb wirft er sich so unterwürfig vor Esau nieder, und bietet ihm an, sein Knecht sein zu dürfen. Aber was macht Esau, der gutmütige alte Trottel? Er hat alles schon wieder vergessen, es ist ihm genauso egal wie sein Erstgeburtsrecht. Er freut sich einfach nur, seinen Bruder wieder zu sehen, und so schwelt der Konflikt weiter.

Dazu passt übrigens auch, dass Mutter Rebekka, die den Jacob ja zu dem Betrug angestachelt hat, in 1. Mose 27, 43-45, zu Jacob sagt: „Und nun höre meine Stimme, mein Sohn: Mache dich auf und fliehe zu meinem Bruder Laban gen Haran und bleib eine Weile bei ihm, bis sich der Grimm deines Bruders legt und bis sich sein Zorn wider dich von dir wendet und er vergißt, was du an ihm getan hast; so will ich darnach schicken und dich von dannen holen lassen. Warum sollte ich euer beider beraubt werden auf einen Tag?“ Rebekka kannte ihren Sohn Esau also genau und ahnte schon, dass er bald alles wieder vergessen würde.

Naja, wie gesagt ist das meine eigene Interpretation, aber es gibt schon alles ein erstaunlich konsistentes Gesamtbild. Es könnte also tatsächlich Sinn machen, das so zu verstehen, dass die nicht-israelitischen Völker (symbolisiert durch Esau) das Joch, dass ihnen die Israeliten auferlegt haben, abwerfen dürfen, indem sie es für sich einfordern. Interessant, dass die Geschichte in äthiopischen Schriften weiter erzählt wird, das wusste ich noch nicht.

Stechfliege:

Ja, deine Interpretation hat was, ich füge sie mal als eine Erweiterung in meinen Kenntnisstand hinzu. 🙂

Das mit Ludendorff kenne ich natürlich auch den Kanal Esausegen. Alles Interpretationen von Individuen, so wie du und ich es auch tun. Ich denke, jeder hat ein Stück Wahrheit in sich, was für alle Menschen gilt, aber die vollständige Wahrheit trägt jeder nur für sich.

Esausegen II

Dies ist ein kurzer Nachtrag zum letzten Post. Ich sehe die Sache mit dem Esausegen inzwischen etwas anders. Vielleicht ist es wirklich alles genauso gemeint, wie es in der Bibel steht. Letztens las ich einen Youtube-Kommentar mit einer interessanten Auslegung der Jacob-Esau-Geschichte. Der Schreiber meinte, dass es tatsächlich Gottes Wille gewesen sei, dass Jacob den Segen seines Vaters bekommen sollte, und nicht Esau. Aber, weil er und Mutter Rebecca diese Verheißung Jahews nicht abwarten konnten, wollten sie mit einem Betrug nachhelfen.

Vielleicht stimmt diese Auslegung ja so. Aber dann ist es auch Gottes Wille, dass Esau eines Tages das Joch seines Bruders Jacob von seinem Halse reißen soll. Sonst würde es ja so nicht in der Bibel stehen. Aber egal, ob man das nun glaubt oder nicht, ich sehe keinen Grund, warum die Berufung auf den Esausegen in irgend einer Weise mit der Bibel in Konflikt stehen sollte. Nach meinem Verständnis ist die biblische Geschichte von Jacob und Esau ein Symbol für einen ungelösten Konflikt. Ein betrügerische Handlung muss auf lange Sicht irgendwann einmal wieder korrigiert werden, ansonsten würde die Bibel ja Werterelativismus lehren. Und Betrug für einen guten Zweck ist Werterelativismus.

Der Esausegen

Schon als Kind war ich im Religionsunterricht von der biblischen Geschichte der Zwillingsbrüder Jacob und Esau fasziniert. Laut Bibel wurde Rebecca, die Frau des Isaak, des Erben Abrahams, nach einer langen Phase der Unfruchtbarkeit mit den Zwillingen schwanger. Esau war der Erstgeborene, und deshalb der rechtmäßige Erbe. Aber Jacob war der feingeistigere, gewissenhaftere und spirituellere der beiden, und deshalb sah er sich als der Geeignetere für die schwierigere Aufgabe an, das Erbe Abrahams anzutreten. Deshalb griff er zum Mittel des Betruges, um das Erbe, das eigentlich dem Esau zustand, sich selbst anzueignen. Nun, die Geschichte kann jeder selbst in der Bibel in 1. Mose 27 nachlesen: Als der alternde, und inzwischen erblindete Isaak seinem Lieblingssohn Esau seinen Segen geben wollte, gab Jacob sich für Esau aus, und erhielt an seiner Stelle den Segen (1. Mose 27, 28-29): „Gott gebe dir vom Tau des Himmels und vom fettesten Boden und Korn und Most die Fülle; Völker müssen dir dienen und Geschlechter sich vor dir bücken; sei ein Herr über deine Brüder, und deiner Mutter Kinder müssen sich vor dir bücken. Verflucht sei, wer dir flucht, und gesegnet sei, wer dich segnet!“.

Natürlich bemerkten Isaak und Esau den Betrug kurze Zeit später, aber da war es bereits zu spät: Der Segen galt von da an und war nicht mehr rückgängig zu machen. Da brach Esau in Tränen aus und flehte seinen Vater an, ob er nicht doch auch noch für ihn einen Segen, als Trostpflaster so zu sagen, übrig hatte. Und tatsächlich (1. Mose 27, ): „Da antwortete Isaak, sein Vater, und sprach zu ihm: Siehe, ohne fetten Boden wird dein Wohnsitz sein und ohne Tau des Himmels von oben. Von deinem Schwert wirst du leben und deinem Bruder dienen. Es wird aber geschehen, wenn du dich befreien kannst, daß du sein Joch von deinem Halse reißen wirst.

Mir gefällt diese Geschichte. Für mich, als „Heiden“, ist sie nur ein schönes Märchen aus einer anderen Kultur. Aber für die bibelgläubigen Juden — und Christen! — ist sie das Wort ihres Gottes Jahwe. Judentum bedeutet: Buchstabenglaube an die Thora, die 5 Bücher Mose. Die Juden verstehen sich als geitsige Erben Jacobs (physische, bzw. genetische Nachkommenschaft spielt natürlich auch eine Rolle; wird mMn aber oft überbewertet). Der Jacobssegen ist für sie das Versprechen der Weltherrschaft ihres Stammesgottes.  Mit Esau verbinden sie dagegen alle Nichtjuden — also alle Heidenvölker. Was hat es aber mit dem Esausegen auf sich? Wie kann es sein, dass Jahwe, der allen Heiden die totale Vernichtung angedroht hat, eben diesen Heiden — mit dem Esausegendas Recht einräumt, das Joch Jacob-Israels von ihrem Halse zu reißen, wenn sie es denn wollen? Ist das nicht paradox?

Meine Vermutung ist, und ich glaube, auch vielen jüdische Gelehrte wissen bzw. ahnen das, dass der Esausegen eine Anomalie in der Thora ist — ein trojanisches Pferd. Etwas, was eigentlich gar nicht dort hinein gehört hätte, aber eben trotzdem drin steht. Was würde passieren, wenn Esau sich nun tatsächlich aufrafft und den Segen für sich persönlich einfordert? Würde Jahwe sich dann nicht selbst überflüssig machen? Sich „in ein Logikwölkchen auflösen“, wie es in Douglas Adams „Per Anhalter duch die Galaxis“ so schön heißt? Ja, würde das denn dann nicht die gesamte Thora, als alleingültiges Wort Jahwes, des Allmächigen, des Schöpfers des Himmels und der Erde, des schrecklichen Richters, außer Kraft setzen? Warum enhält die Thora eine kleine, unscheinbare Passage, mit der sie selbst außer Kraft gesetzt werden kann? Die Juden haben für dieses Problem offenbar bis heute keine Lösung gefunden; ich gehe aber davon aus, dass es eine Lösung gibt — die aber nur von uns Heiden, den geistigen Erben Esaus, gefunden werden kann

Hier ergibt sich aber gleich noch eine weitere Paradoxie: Wie können die Heiden, die ja per definitionem gar nicht an den Stammesgott Jahwe und sein Wort glaube, sich auf etwas berufen, was in der Bibel steht, auf ein Versprechen eines Gottes, der sie eigentlich gar nichts angeht? Aber auch hier vertrete ich den Standpunkt, dass dieser Widerspruch nur scheinbar ist, und aufgelöst werden kann.  Auf dem Blog von Maggie Dörr hatte ich vor kurzem eine Diskussion mit Forenteilnehmerin „Lavendel“, die ich im Folgenden wiedergebe:

Lavendel:

Es gibt nicht nur das jüdische Gottesbild inkl. Christus, von dem wir endlich wegkommen sollten (ganz meiner Meinung!), sondern auch ein deutsches. Es war so leicht hier das falsche jüdische Christentum flächendeckend zu installieren, weil es dem ursprünglichen deutschen Gottesglauben so nahe kam. Bei Mathilde Ludendorff findet sich viel zur deutschen Gotterkenntnis, interessant!

Antwort Lano:

Für Hintergründe zu Mathilde Ludendorff empfehle ich den Youtube-Kanal “Esausegen” von Matthias Köpke: https://www.youtube.com/user/Genesis2740Blessing/featured
Seitdem sehe ich das Judentum und Christentum mit ganz anderen Augen.

Antwort Lavendel:

Ja danke, Köpke ist mir bekannt und war auch einer meiner Augenöffner. Ich empfehle meinerseits noch Ingo Bading, der sich sehr viel mit M. Ludendorff u.a.m. befasst.

Gleich mal bzgl. Esausegen: Damit habe ich bisher ein Problem, da er aus dem AT und somit von Jahwe stammt, das finde ich sehr widersprüchlich. Ich würde mich daher nicht darauf berufen wollen. Andererseits fürchten sich die “Auserwählten” vor nichts mehr als diesem Segen – so dass sie immer wieder (zu Jahwe) beten, dieser möge niemals eintreffen. Ist also doch was dran?

Antwort Lano:

Ich denke, es ergibt schon Sinn. GERADE als Heide, also als jemand, der nicht an Gott Jahwe glaubt und die Thora nicht als sein verbindliches Wort akzeptiert, kann man sich darauf berufen. Die Thora-Gläubigen Juden können das nicht, da sie sich als die geistigen Nachfahren Jacobs verstehen. Sie können sich nur auf den (erschwindelten) Jacobssegen berufen. Das gilt aber auch für alle bibelgläubigen Christen, denn die Thora ist ja in der Bibel KOMPLETT ENTHALTEN, nämlich in den 5 Büchern Mose. D.h. auch alle bibeltreuen Christen sind damit gleichzeitig auch Thora-gläubige Juden, ob sie sich dessen bewusst sind oder nicht, und können sich nicht auf den Esausegen berufen, denn sie sind die geistigen Erben Jacobs.

Jetzt zu deinem Argument, wie man sich denn auf den Esausegen berufen kann, auch wenn man selbser gar nicht an die Bibel glaubt. M.E. ist das kein Widerspruch. Wie Matthias Köpke ganz gut erklärt, geht es darum, den Bibelgläubigen den Spiegel ihres eingenen Bibelglaubens vorzuhalten. Da sie sich BEWUSST dafür entschieden haben, die GESAMTE Bibel als das Wort ihres Gottes Jahwe anzunehmen, MÜSSEN sie den Esausegen respektieren, da er nun mal in ihrer eigenen Bibel enthalten ist. Respektieren sie ihn nicht, verstoßen sie gegen Gottes Wort, und ziehen damit den Zorn ihres Gottes Jahwes auf sich. Das ist ihr eigener Bibelglaube!! Für mich dagegen ist die Bibel nur eine unter vielen religiösen Schriften. Sie ist für mich nicht verbindlich, aber ich respektiere die Entscheidung der Bibelgläubigen, und ich kann mich FREIWILLIG danach richten, wenn ich will. Ich respektiere die Geschichte von Jacob und Esau in der Bibel, nehme mir gleichzeitig aber auch das Recht heraus, den Esausegen für mich persönlich in Anspruch zu nehmen. Ergibt diese Argumentation für dich Sinn?

Nach meinem bisherigen Verständnis ist die Bibel ein magisches Instrument zur Unterwerfung der Völker unter den israelitischen Stammesgott Jahwe. Aber wer auch immer die Bibel geschrieben hat, hat auch den Gegenzauber gleich mit in die Bibel eingebaut: Den Esausegen. Er muss halt nur aktiviert werden…

Antwort Lavendel:

Lieber Lano Talos,
eine sehr ausführliche Argumentation. Unterm Strich zusammengefasst – sie sind mit ihren eigenen Waffen zu schlagen?! Es bleibt für mich dennoch ein Widerspruch, etwas aus einem Buch umzusetzen, welches soviele Lügen enthält. Ein großes Wunder ist allerdings, dass der Esausegen überhaupt in die Bibel hineinfand, da es um den Untergang der “Auserwählten” geht, bzw. die Gleichstellung mit den Nichtauserwählten. Sehr mysteriös! Wiederum ist das AT zusammengeschrieben aus älteren Quellen, so dass auch Wahrheiten da hineingelangt sind.

Gut mitgehen kann ich mit Magie, also Zauber und Gegenzauber. Warum meinst Du gibt es nun diesen Gegenzauber?

Danke von Lavendel

Antwort Lano Talos:

Liebe Lavendel,

vielen Dank für Deine Antwort. Ja, ich weiß, dass das mit dem Esausegen zunächst einmal widersprüchlich klingt. Man muss schon ein-, zweimal um die Ecke denken, dann lösen sich die Widersprüche aber alle von selbst auf. Dazu nochmal eine andere Metapher: Stell dir vor, ein Land wird von einer fremden Macht überfallen und besetzt. Die Besatzer führen dort ihre eigenen Gesetze ein und installieren ihre eigene Gerichtsbarkeit. Stell dir jetzt vor, eines dieser Gesetze räumt auch den einheimischen Bewohnern des besetzten Landes gewisse Rechte ein. Wenn jetzt ein solcher Bewohner, vielleicht sogar ein Widerstandskämpfer, z.B. von Polizisten der Besatzungsmacht misshandelt wird, dann kann er sich doch auf dieses Gesetz berufen. Er kann sich ans Gericht wenden und sagen: “Werte Besatzer, nach eurem Gesetz hätte ich nicht so misshandelt werden dürfen. Ihr seid verpflichtet, diese Polizisten nach eurem eigenen Gesetz zu verurteilen!” Er wäre ja dumm, wenn er sagen würde: “Ich erkenne eure Gesetze nicht an, deshalb verzichte ich auch freiwillig auf alle Rechte, die ihr mir einräumt.”

Ich denke, so ist es auch mit der Thora/Bibel. Unsere germanischen Vofahren hatten ihre eigenen Götter und religiösen Schriften. Der Jahwe-Glaube wurde ihnen mit List untergeschoben, geschickt verpackt in die (im Kern) ja heidnische Jesus-Story als Köder. Aber wer sich dagegen zur Wehr setzen will, dem räumt die Bibel — mit dem Esausegen! — das Recht zum Widerstand ein: Wir dürfen das Joch Jakob-Israels von unserem Halse reißen und frei sein. Die Bibel verliert dann von ganz alleine ihre Macht und wird obsolet. Mit dem gesamten Spuk um Auserwähltheitswahn, Endzeitglaube, jüngstes Gericht, “Kinder Gottes” gegen “Heiden” usw. wäre es dann ein für allemal vorbei. Klingt phantastisch, das muss ich zugeben, aber warum sollte es nicht so sein?

Was mich an dem Esausegen-Konzept fasziniert, ist, dass dieser Weg absolut gewaltfrei ist, deshalb wundert es mich auch, wie wenig es bekannt ist. Andererseits ist es natürlich auch klar, dass da so einige dran Interesse haben, dass es gar nicht erst bekannt wird! Ich habe in letzter Zeit ein bisschen v.a. auf jüdischen Webseiten zu Interpretationen der Geschichte von Jacob und Esau recherchiert (auf deutsch findet man leider nicht so viel, aber auf englisch gibt es einiges). Die jüdischen Gelehrten sind Experten darin, ihre Thora zu ihren eigenen Gunsten auszulegen, und sie wissen, dass, je mehr Menschen daran glauben, sich alle Versprechungen, die ihnen ihr Gott Jahwe gegeben hat, erfüllen werden. Aber mein Eindruck ist, dass sie die Geschichte von Jacob und Esau nicht lösen können. Sie wissen m.E. darum, dass der schwelende Konflikt, der durch den Betrug Jacobs (stellvertretend für alle Israeliten) an seinem Bruder Esau (stellvertretend für alle Heidenvölker) entstanden ist, karmisch unerlöst ist, und sie ahnen, dass sie für eine Lösung auf die Heiden — also auf uns! — angewisen sind. Das ist ihnen sicherlich peinlich.

Natürlich gibt es unter ihnen eine kleine Gruppe aus Psychopathen, die die Macht, die ihnen durch die Magie der Bibel gegeben wurde, zur ihren eigenen Gunsten und auf Kosten anderer Völker gewissenlos ausnutzen. Das sind dann die, die sich in den diversen Geheimzirkeln wie Freimaurer, B’nai Brith, Bilderberger, Jesuiten, Hochfinanz usw. sammeln. Aber ich gehe auch davon aus, dass es vielen jüdischen Rabbinern, genauso wie uns, einfach nur um eine bessere Welt geht. Aber sie sind halt in ihrem Thoraglauben gefangen und finden den Weg nicht heraus. Deshalb halte ich es durchaus für möglich, dass manche von ihnen vielleicht sogar dankbar und kooperativ sind, wenn die faulen “Heiden” endlich einmal die Initiative ergreifen, und den Esausegen “aktivieren”.

WARUM der Esausegen in die Bibel gekommen ist, ist auch eine interessante Frage, aber die kann ich dir (bisher?) leider nicht beantworten. Zu dem Thema wäre noch viel zu sagen, und würde ich gerne einmal mehr recherchieren und schreiben, sobald meine Zeit und meine Lebensumstände das zulassen. Eine gute Zusammenfassung findet sich übrigens auch hier: https://wissenschaft3000.files.wordpress.com/2012/02/2011-12-03-08_roland-bohlinger_zwei-zeilen-d-bibel-retten-die-vc3b6lker.pdf

Antwort Lavendel:

Lieber Lano Talos,
vielen Dank, guter Link. Und mit der Methapher geht schon rein in meinen Kopf. Gerne stelle ich mir auch vor, dass sich die überwiegende Judenheit nach Erlösung sehnt, wobei es viel Phantasie braucht, nachdem, was von Kindesbeinen an durch Thora und Talmud so eingeimpft wurde. Fragt sich daher, warum man uns diesen Segen nun einräumt… aber gut, wir sind auf dem Weg und bleiben dran 😉

Noch am Rande bemerkt, waren die Germanen offenbar vielen Verfälschungen erlegen, auch Okkultem, zumindest kann ich mit Gorsleben („Hochzeit der Menschheit“) nicht konform gehen. Dass die Runen nur bis in die 4. Dimension reichen, hatten wir hier auf der HP auch schon mal. Nichts anderes als „heilige“ Geometrie, wenn ich es richtig verstanden habe. Und Opferkulte gab es bei den Germanen ja auch.

Ein Nachtrag noch dazu, und zwar zur Benutzung des Bergiffs „Heide“ bzw. „Heidentum“:  „Lavendel“ schreibt, dass das germanische Heidentum ebenfalls mit jeder Menge Irrtümern verbunden war, wie Tieropfern (oder vielleicht sogar Menschenopfern). Dem stimme ich zu. Ich bete weder irgendwelche heidnischen Götter an, noch praktiziere ich irgendwelche „Rituale“. Das halte ich auch nicht für irgendwie erstrebenswert. Nein, wenn ich von Heidentum spreche, meine ich genau das, was die Bibelgläubigen darunter verstehen: Nämlich eine Spiritualität, die sich explizit nicht auf den israelitischen Stammesgott Jahwe bezieht. Die Vorstellung von einem Schöpfergott lehne ich generell ab.  Es existiert lediglich das — im Prinzip völlig neutrale und unpersönliche — Gesetz von Ursache und Wirkung, bzw. das Gesetz von Saat und Ernte, bzw. das Karmagesetz.