Klima-Gate

Ich möchte hier kurz meine Position zu dem bekannten sogenannten ClimateGate-Skandal erklären, so gut mir das möglich ist. Die bekannt gewordenen Emails vom Climate Research Unit des Hadley Centres werden von den Klimaskeptikern als Beweis für Betrug in der Klimaforschung angesehen. Es ist ja auch nicht mehr zu übersehen, dass es eine gigantische Lobby gibt, die versucht, eine gefährliche Klimaerwärmung als wissenschaftlich bewiesene Tatsache hinzustellen, auf die die Politik reagieren müsse. Weiterhin ist nicht zu übersehen, dass dieselbe Lobby sehr erfolgreich darin ist, die Skeptiker mit zum Teil recht üblen Methoden aus der Diskussion herauszudrängen. Ich meine, das kann man nur noch dann übersehen, wenn man entweder sehr schlecht informiert ist, oder konsequent die Augen verschließt vor allem, was nicht in das eigene Weltbild hineinpasst. Ersteres ist allerdings angesichts der enormen Informationsflut in Glotze, Zeitschriften und Internet nur schwer vorstellbar.

Die Verteidiger der „offiziellen“ Klimaforschung behaupten dagegen, die in den CRU-Emails offenbar gewordenen Tricksereien seien gängige wissenschaftliche Praxis und würden deshalb die Klimaforschung nicht in Misskredit bringen. Ich meine aber, genau das ist ja noch viel schlimmer. Wäre es „nur“ Betrug, könnte man ihn aufdecken, richtig stellen, und die Verantwortlichem müssten die Konsequenzen tragen. Wenn es dagegen gängige Praxis ist, heißt das, dass die Wissenschaftler daran überhaupt nichts ändern können, und die politische Alarmisten-Lobby, die obendrein auch noch oft der Geldgeber der Wissenschafteler ist, bleibt immer am längeren Hebel.

Das Problem ist also nicht, dass Mehrzahl der Wissenschaftler Betrüger sind, sondern das Problem ist die Fixierung der Wissenschaftler auf die wissenschaftliche Methode. Jeder, der sich mit Klimaforschung auskennt, weiß, dass die Unsicherheiten sowohl in den Modellen als auch in den Beobachtungen oft viel größer sind, als die Aussagen über mögliche Klimaänderungen. Wenn man also, wie die CRU-Leute, „beweisen“ will, dass das Klima sich in den letzten 50 Jahren dramatisch erwärmt hat, kann man sich die beobachteten Daten so hindrehen, dass genau diese Aussage auch herauskommt. Weil jedoch die Fehlerbreite in den Messwerten größer ist, als die Hockeystickkurve, die letztlich hinten (also als Ausgabe der ganzen Computerprogramme) herauskommt, können sie jederzeit einen Betrugsverdacht von sich weisen.

Die Lösung besteht für mich darin, die wissenschaftliche Methode an sich in Frage zu stellen. Wenn man nämlich diese Methode konsequent anwenden würde — und zu jeder Aussage klar alle Voraussetzungen und Unsicherheiten benennen würde — würde sich bald herausstellen, dass diese Methode überhaupt nicht geeignet ist, irgendwelche Aussagen zu machen, die dann von Politikern umgesetzt werden müssen. Hier ein passender Link zum Thema wissenschaftliche Methode (scrolle zu „20.03.2010“): http://www.hanjoheyer.de/Aktuelles23.html

Eine gute Quelle zu den Aussagen der Klimaskeptiker:
http://www.eike-klima-energie.eu

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