Gefahr — Nachtrag

Zum Thema „Überwindung negativer Gedanken“ hatte ich vor, noch ein Gegenmittel anzugeben. Komisch, ich wollte das in meinem vorigen Eintrag gleich mitliefern, habe das aber vergessen — siehe meine Einträge weiter unten über Vergesslichkeit. Nach einiger Zeit merkte ich, dass ich etwas vergessen hatte, schrieb den Nachtrag aber nicht sofort, sondern nahm mir vor, ihn später zu schreiben. Als ich das jedoch vorhin nachholen wollte, hatte ich vergessen, was ich vergessen hatte… Ich brauchte eine Weile um mich wieder zu erinnern. Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie nachteilig und zeitverschwenderisch es sein kann, Dinge nicht gleich zu erledigen. Es entstehen nur komplizierte und unfruchtbare Gedanken.

Aber nun zu dem, was ich eigenlich sagen wollte. Jetzt habe ich es nicht mehr vergessen, da ich es mir vorhin aufschrieb — ich bin also lernfähig! Ich wollte hinzufügen, dass die Überwindung negativer Gedanken nur mit einer — nötigenfalls radikalen — Abkehr von schlechten Gewohnheiten möglich ist. Voraussetzung ist hierfür natürlich, dass man die schlechten Gewohnheiten erst einmal als schlechte Gewohnheiten erkennt…Um sich nicht zu überfordern, kann man erst einmal mit weniger schlimmen schlechten Gewohnheiten beginnen — Beispiel: Nasebohren — oder: Sich um wichtige Dinge sofort zu kümmern, und falls das nicht möglich ist, sie sich sofort aufzuschreiben, um sie nicht gleich wieder zu vergessen.

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2 Gedanken zu “Gefahr — Nachtrag

  1. Hallo Chris,

    vielleicht geht es auch „bloß“ darum, seinen freien Willen zu trainieren. Sich bewusst für etwas zu entscheiden, kostet immer Kraft – und von der hat man nicht beliebig viel. Sich zu oft frei zu entscheiden, macht auch krank. Deshalb sollte man sich überlegen, was man will und was man getrost den energiesparenden und erholsamen Gewohnheiten überlassen kann. Ab und zu sollte mna seine Gewohnheiten hinterfragen – ob man sie aufrecht erhalten oder sie aufgeben will.

    joachim

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  2. Hallo Joachim,

    so habe ich das bisher noch nicht gesehen, erst einmal stimme ich dir zu. Eine freie Willensentscheidung kostet Kraft, denn sie ist immer den Gewohnheiten entgegengerichtet. Man muss jedesmal neuen Mut aufbringen. Allerdings kann es sein, dass die Gewohnheiten im Laufe der Zeit schädlich geworden sind, dann sollte man sie aufgeben und durch etwas Nützliches ersetzen. Am besten wäre es sicherlich, wenn man nur heilsame Gewohnheiten hat, dann braucht man sie nicht zu verändern und kann seine Lebensenergie für das verwenden, was einem wichtig ist.

    chris

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